Zum Inhalt springen

Aktuelle Informationen für Deutsche im Nahen Osten

 Diese Meldung hat den Stand: 03.03.2026, 18:00 Uhr. Informationen könnten veraltet sein.

Was unternimmt die Bundesregierung, um deutsche Staatsangehörige in der Region zu unterstützen? 

  • Der Krisenstab der Bundesregierung tagt seit Beginn der Eskalation täglich unter Leitung von Bundesaußenminister Wadephul und unter Teilnahme von Bundesverteidigungsminister Pistorius. Seit Samstag, 28. Februar, frühmorgens, ist das Krisenreaktionszentrum 24/7 in Betrieb
  • Das Auswärtige Amt in Berlin und die betroffenen Auslandsvertretungen arbeiten rund um die Uhr gemeinsam mit den – in Verantwortung gegenüber ihren Kundinnen und Kunden stehenden – Reiseveranstaltern daran, deutsche Staatsangehörige in der Region zu unterstützen und in Sicherheit zu bringen. 
  • Aufgrund der geschlossenen Lufträume für die zivile Luftfahrt können zahlreiche deutsche Staatsangehörige ihre Heim- oder Weiterreise nicht fortsetzen. Die Auslandsvertretungen informieren deutsche Staatsangehörige in der Region derzeit mit täglichen Landsleutebriefen über die Lage und haben ihnen ortsangepasste Verhaltenshinweise gegeben, teilweise auch zu Ausreisemöglichkeiten auf dem Landweg. 
  • Derzeit besteht eine Reisewarnung für noch erreichbare Reiseziele in der Region. Das Auswärtige Amt hat in Reise- und Sicherheitshinweisen für Länder in der Region bereits am 14.01. auf das Risiko einer Lageverschärfung sowie damit verbundenen Luftraumschließungen und Flugausfällen hingewiesen und am 26.2. über die Gefahr einer bevorstehenden Eskalation informiert. 
  • Die Bundesregierung entsendet Krisenunterstützungsteams nach Maskat, Doha und Dubai. Weitere Teams erkunden die Lage an den Grenzübergängen in Richtung der Länder, die noch über geöffneten Luftraum verfügen. Ein Team der Botschaft Kairo unterstützt bei dem Grenzübertritt aus Israel. 
  • Bundesminister Wadephul gab am 02.03. bekannt, dass die Bundesregierung die Entsendung von Flugzeugen in den Nahen Osten vorbereitet, um besonders vulnerable, gestrandete deutsche Touristen bei der Ausreise zu unterstützen. Der Krisenstab der Bundesregierung eruiert laufend weitere Optionen. 
  • Bundesminister Wadephul stimmt sich täglich mit seinen Amtskollegen in der Region ab, u.a. zuletzt mit den Außenministern von Israel, Bahrein, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Parallel findet eine enge Abstimmung im EU-Rahmen sowie mit den G7-Außenministern statt. 

Reise- und Sicherheitshinweise und wichtige Hinweise: 

  • Wo Angriffe erfolgen und Lufträume geschlossen sind, sollten Betroffene sich an einen möglichst sicheren Ort, ggf. in der Nähe eines Schutzraums, begeben. 
  • Deutschen Staatsangehörigen vor Ort wird dringend geraten, sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen, auch um regelmäßig Landsleutebriefe und weitere aktuelle Informationen zu erhalten. (Link
  • Reise- und Sicherheitshinweise zu den einzelnen Ländern werden laufend aktualisiert. Deutsche Staatsangehörige vor Ort sollten sich über diese regelmäßig über die aktuelle Lage im Land informieren. (Link
  • Unter den FAQs auf der Website des Auswärtigen Amts gibt es Antworten auf die häufigsten Fragen. (Link
  • Das Auswärtige Amt hat unter +49 30 5000 87777 eine Krisentelefonnummer eingerichtet. Sie ist von Montag bis Sonntag von 08.00 – 18.00 Uhr (deutsche Zeit) zu erreichen. 
  • Aktuelle Informationen finden sich auf den Webseiten der Auslandsvertretungen