Der Kompromiss beim Wehrdienst steht. Für die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde (Landkreis Harburg) eine wichtige und gute Nachricht:
„Die Zeitenwende spiegelt sich nun auch in unserer Verteidigungsfähigkeit wider. Angesichts der sich seit dem russischen Angriffskrieg deutlich verschärften sicherheitspolitischen Bedrohungslage ist es dringend notwendig, die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands spürbar zu stärken – daran führt kein Weg vorbei. Eigene Stärke ist das beste Mittel, um den Verteidigungsfall gar nicht erst eintreten zu lassen.“
Entscheidend sei dafür, so Babendererde weiter, dass die Bundeswehr den zugesagten NATO-Fähigkeitszielen künftig strukturell, materiell und personell gerecht werde. Um das zu erreichen, sieht der Kompromiss vor, dass die Bundeswehr bis zum Jahr 2035 auf 255.000-270.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten anwächst. Dafür sollen alle jungen Männer verpflichtend gemustert werden. Falls sich unter den wehrtauglichen jungen Männern nicht genügend Freiwillige finden, bleibt die Möglichkeit einer sogenannten Bedarfswehrpflicht. Wer länger als zwölf Monate dient, wird „Soldat auf Zeit“, wer kürzer bleibt, „freiwillig Wehrdienstleistender“. Um den Dienst an der Waffe attraktiver zu machen, erhält, wer freiwillig dient, rund 2.600 Euro brutto monatlich. Ab einer Verpflichtungszeit von einem Jahr wird ein Führerscheinzuschuss für PKW oder LKW gewährt. „Die Einigung der Koalitionspartner ist ein wichtiges Signal – an unsere NATO-Verbündeten ebenso wie an potenzielle Aggressoren“, betont Babendererde. „Aber sie ist auch ein Signal in die Gesellschaft: Die Zeiten haben sich verändert.
Der Staat stellt sich darauf ein und passt die Verteidigungsfähigkeit der Situation an – jetzt sollte auch jeder Einzelne nachziehen.“
Mit Blick auf die persönliche Krisenvorsorge rät Babendererde daher zu einem sogenannten „72-Stunden-Paket“, das die EU empfiehlt. Dieses Notvorratspaket ermöglicht eine drei Tage lange Eigenversorgung bei Krisen oder Stromausfällen – mit Lebensmitteln, Wasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenlampe und weiteren Basisartikeln. „Es geht nicht um Angstmacherei, sondern um Bewusstsein und Vorbereitung – für jede und jeden von uns“, so Babendererde abschließend.