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Mehr Schutz für Weidetierhalter im LK Harburg

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche den Gesetzentwurf zum Umgang mit dem Wolf verabschiedet. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde begrüßt den Beschluss ausdrücklich: „Die Entscheidung zeigt, dass die Bundesregierung die Sorgen der Weidetierhalter ernst nimmt und den Artenschutz mit den berechtigten Interessen der Landwirtschaft in Einklang bringt.“
Der Gesetzentwurf sieht vor, den Wolf in das Bundesjagdrecht aufzunehmen und zugleich notwendige Anpassungen im Bundesnaturschutzgesetz vorzunehmen. Künftig können sogenannte Problemwölfe schneller und mit deutlich geringerem bürokratischem Aufwand entnommen werden. Darüber hinaus erhalten die Länder die Möglichkeit, in Regionen mit hohen Wolfsbeständen ein regionales Bestandsmanagement einzuführen, sofern der günstige Erhaltungszustand gewahrt bleibt.
In den vergangenen Jahren hat sich die Wolfspopulation in Deutschland deutlich vergrößert, damit sind die Herausforderungen für Weidetierhalter spürbar gewachsen. Wiederholte Übergriffe auf Nutztiere, auch im Landkreis Harburg, haben gezeigt, dass selbst umfangreiche Herdenschutzmaßnahmen nicht überall wirksam oder praktikabel sind. Angesichts dieser Entwicklungen besteht seit längerem dringender Handlungsbedarf.
Dr. Cornell Babendererde ist zuversichtlich: „Mit dem Kabinettsbeschluss ist der Weg nun frei für das parlamentarische Verfahren. Wir sind damit einen großen und wichtigen Schritt vorangekommen, um das Zusammenleben von Mensch, Nutztier und Wolf wieder ausgewogen und praxistauglich zu gestalten.“