Auf Einladung der heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Cornell Babendererde waren in dieser Woche Vertreter der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. zu Gast in Berlin. Gemeinsam mit Babendererde nahmen der Vorsitzende Horst Günter Jagau und Schatzmeister Matthias Carstens am Parlamentarischen Abend für Ehrenamt und Brauchtum im Deutschen Bundestag teil. Mit der Veranstaltung würdigte der Parlamentskreis Schützenwesen des Deutschen Bundestages gemeinsam mit dem Deutschen Schützenbund und dem Deutschen Jagdverband bereits zum zweiten Mal das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich im Schützenwesen, in der Jagd sowie in Heimat- und Brauchtumsvereinen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Babendererde ist seit ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag als aktive Jägerin Mitglied im Parlamentskreis Schützenwesen. Warum es ihr ein persönliches Anliegen ist, die Wertschätzung ihrer Fraktion für dieses Engagement sichtbar zu machen, erläutert sie so:
„Schützen- und Heimatvereine sind weit mehr als nur Traditionspflege. Sie sind Orte der Begegnung, Integration und Gemeinschaft. Sie vermitteln Werte wie Verantwortung, Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Das sind Werte, die wir gerade in der heutigen Zeit, in der der Ton rauer und das früher übliche Miteinander oft zum Gegeneinander wird, mehr denn je brauchen und die wir stärken und fördern müssen.“
Eröffnet wurde der Abend in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft mit einer Begrüßung durch den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann MdL. Er würdigte Schützen und Jäger als „tragende Säulen unserer Gesellschaft“ und unterstrich insbesondere die Bedeutung der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Evaluierung des Waffenrechts. Diese biete Chancen in beide Richtungen: Sie könne aufzeigen, wo Regelungen nachgeschärft werden müssten, zugleich aber auch offenlegen, wo Vorschriften zu kompliziert oder widersprüchlich seien oder keinen erkennbaren Sicherheitsgewinn brächten.
Auch Babendererde betont die Bedeutung eines sachgerechten Umgangs mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen: „Horst Jagau, Matthias Carstens und die vielen tausend Jägerinnen und Jäger in unserem Land sind ehrenamtliche Naturschützer. Sie investieren viel Zeit und Engagement in die vielfältigen Aufgaben. Das verdient Respekt, Anerkennung und das Bestreben des Gesetzgebers, ihnen die Arbeit nicht unnötig schwer zu machen.“
Eine besondere Freude war es für Babendererde, dass sich auch der Bundeskanzler trotz eines Tages mit Berliner Sicherheitskonferenz und dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj die Zeit nahm, beim Zapfenstreich vorbeizuschauen. Der musikalische Ausklang vor dem Reichstagsgebäude bildete einen festlichen Schlusspunkt unter einen besonderen Abend – und dürfte bei allen Anwesenden noch lange nachklingen.