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Städtebauförderung: Ein unverzichtbarer Motor für starke Kommunen!

„Die Städtebauförderung ist und bleibt unverzichtbarer Motor für starke Kommunen. Sie erneuert nicht nur unsere Städte und Gemeinden – sie verbessert ganz konkret die Lebensqualität der Menschen vor Ort.“ Darauf weisen die CDU-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, Dr. Cornell Babendererde, und der Winsener Bürgermeister André Wiese anlässlich des Tags der Städtebauförderung am 9. Mai hin.

Rund 9,1 Millionen Menschen leben bundesweit in Fördergebieten der Bund-Länder-Städtebauförderung – so auch in Winsen/Luhe. Allein im Jahr 2025 flossen beispielsweise 500.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Lebendige Zentren“ in die Luhe-Stadt. Ziel des Programms ist es, Stadt- und Ortskerne attraktiver zu gestalten und sie als identitätsstiftende Orte für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur weiterzuentwickeln.

Dazu erklärt Babendererde: „Der Strukturwandel in unseren Innenstädten ist längst Realität, Leerstand vielerorts unübersehbar. Diesen Veränderungen dürfen wir uns weder verschließen noch am Status quo festhalten. Vielmehr müssen wir unsere Stadtzentren an veränderte Lebensweisen und Konsumgewohnheiten anpassen und zukunftsfest machen. Die Städtebauförderung des Bundes leistet hierzu mit ihren unterschiedlichen Programmen einen entscheidenden Beitrag.“ Gerade das Programm ‚Lebendige Zentren‘ helfe Kommunen dabei, den Wandel in den Innenstädten aktiv zu gestalten und neue Perspektiven zu schaffen.Seit Beginn der Städtebauförderung des Bundes im Jahr 1971 sind insgesamt knapp 6,9 Millionen Euro aus verschiedenen Programmen nach Winsen/Luhe geflossen. Für den gesamten Landkreis Harburg summiert sich die Fördersumme inzwischen auf rund 10,5 Millionen Euro.

Bürgermeister Wiese betont: „Ohne die Unterstützung aus Berlin hätten zahlreiche Projekte nicht umgesetzt werden können. Ich denke dabei etwa an die Aufwertung des Wohngebiets ‚Albert-Schweitzer-Straße‘ im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ oder an die Neugestaltung unserer Innenstadt. Diese Maßnahmen haben nicht nur das Stadtbild verbessert, sondern auch die Lebensqualität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gestärkt.“

Babendererde und Wiese sind sich einig: „Die Städtebauförderung schafft lebendige Ortskerne, stärkt Innenstädte und gestaltet öffentliche Räume, in denen Menschen gerne zusammenkommen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und angespannter öffentlicher Haushalte sind solche Investitionen von besonderer Bedeutung. Menschen brauchen attraktive öffentliche Räume, Orte der Begegnung und Möglichkeiten zur Erholung direkt vor ihrer Haustür.“

Wiese ergänzt aus seiner Erfahrung als Stadtvater: „Für viele Kommunen ist die Städtebauförderung der entscheidende Schlüssel, um wichtige Projekte überhaupt realisieren zu können. Gleichzeitig löst jeder investierte Euro zusätzliche Investitionen aus und stärkt damit nachhaltig die Entwicklung vor Ort.“

Anlässlich des bundesweiten Tages der Städtebauförderung, der in diesem Jahr am 9. Mai zum 55. Mal stattfindet, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Antrag „Tag der Städtebauförderung – Motor für starke Städte und Gemeinden“ in den Deutschen Bundestag eingebracht, der am heutigen Freitag beraten wurde.

Hierzu erklärt Babendererde: „Seit mehr als fünf Jahrzehnten trägt die Städtebauförderung entscheidend dazu bei, lebenswerte Städte und Gemeinden zu entwickeln. Mit unserem Antrag machen wir auf diese Erfolgsgeschichte aufmerksam. Für das Jahr 2026 stellt der Bund erstmals eine Milliarde Euro Programmmittel bereit. Darüber hinaus haben wir im Koalitionsvertrag eine weitere deutliche Aufstockung vereinbart. Das ist ein starkes Signal für unsere Kommunen. Jetzt gilt es, die Städtebauförderung als Rückgrat leistungsfähiger Städte und Gemeinden weiter zu stärken und insbesondere finanzschwachen Kommunen den Zugang zu Fördermitteln zu erleichtern. Gerade in Zeiten knapper Kassen zeigt sich: Berlin steht an der Seite der Kommunen – und die Union weiß, was den Menschen vor Ort wichtig ist.“